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Precea perfektioniert: 30 % Düngereinsparung mit AMAZONE Innovationen

In dieser Episode stellen Sabine und Jürgen die Neuheit der Einzelkorn-Sämaschine Precea vor, die auf der Agritechnica 2025 präsentiert wird. Sie sprechen über innovative Technologien wie SynCrop, FertiSpot, Section Control und CurveControl und zeigen auf, wie Landwirte damit bis zu 30 % Dünger sparen und ihre Prozesse nachhaltiger gestalten können. Dieser Podcast wurde per KI erstellt. Die ursprünglichen Inhalte stammen von Menschen – sie wurden erarbeitet, strukturiert und zusammengetragen.


Chapter 1

Imported Transcript

Sabine

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von AMAZONE ideasforfuture, heute mit dem Schwerpunkt: Precea perfektioniert – wie bis zu 30 Prozent Düngereinsparung praktisch machbar sind. Ich bin Sabine, und wie immer an meiner Seite: Jürgen, unser Technikexperte aus Gaste. Hallo Jürgen!

Jürgen

Hallo Sabine, hallo an alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Das Thema trifft den Nerv der Zeit – der Druck auf Landwirte nimmt zu, gerade bei der Düngerausbringung. Wir kennen das: Die Düngeverordnungen werden immer strenger, rote Gebiete dehnen sich aus und gesellschaftlich gibt’s immer mehr Erwartungen in Richtung Ressourcenschonung. Hinzu kommen die hohen Preise für Dünger und andere Betriebsmittel, die die Effizienz zum entscheidenden Faktor machen.

Sabine

Genau, wir haben in den letzten Episoden öfter drüber gesprochen – sei es bei Zwischenfrüchten oder Precision Farming Tools wie AmaXact oder dem punktgenauen Düngerdosiersystem FertiSpot – das alles zielt auf das gleiche Grundproblem: Wie schaffen wir ein hohes Ertragsniveau und bleiben dennoch nachhaltig? Die Precea setzt da wirklich neue Maßstäbe, denn sie ermöglicht nicht nur die gesetzlich geforderte Reduktion bei der Düngerausbringung, sondern holt durch Innovation auch einen echten Nachhaltigkeits- und Kostenvorteil raus.

Jürgen

Und das Ziel ist klar: Ressourcen schonen, Betriebskosten drücken und trotzdem präzise düngen. Mit klassischen Methoden ist das kaum noch leistbar. Moderne Technik muss da ran, sonst kommen wir wirtschaftlich und ökologisch nicht weiter. Und genau an dem Punkt setzt die neue Precea an, über die wir heute sprechen wollen.

Sabine

Lass uns direkt einsteigen: Die Precea Einzelkorn-Sämaschine bringt gleich mehrere Technologien zusammen, die schon für sich spannend sind. Section Control zum Beispiel ermöglicht eine Einzelreihenschaltung, das heißt: Wo kein Dünger gebraucht wird – am Feldrand, bei Keilen oder am Vorgewende – wird die Düngerausbringung automatisch je Reihe abgeschaltet. Es wird also wirklich nur dort gedüngt, wo’s benötigt wird.

Jürgen

Das klingt erstmal einfach, aber dahinter steckt ein Verteilerkopf, der jede einzelne Reihe präzise steuert. Dadurch spart man gerade an sensiblen Stellen, etwa an Gewässerrändern, effektiv Dünger. Und das Beste: Es gibt keine Abstriche bei der Förderleistung. Das spart Betriebsmittel und schont gleichzeitig gezielt die Umwelt.

Sabine

Richtig spannend wird es mit FertiSpot. Das ist ein System, das die Düngergabe synchron zum einzelnen Saatkorn ausbringt. Der Dünger wird im Portionierer gesammelt und exakt zum Korn gegeben – entweder direkt darunter, was zum Beispiel bei Mais Sinn macht, oder versetzt dazwischen, etwa für Kulturen wie Zuckerrüben, die empfindlich auf zu viel Dünger an der Wurzel reagieren. Über die ISOBUS-Steuerung kann der Fahrer im Traktor das jetzt flexibel einstellen.

Jürgen

Nicht zu vergessen: Bei Kulturen mit vielen Pflanzen pro Hektar kommt MultiSpot ins Spiel. Da gibt’s viele kleine Düngergaben statt einer großen Portion – ideal für Raps bei dichten Beständen. Und dann noch CurveControl – das kennt der eine oder andere vielleicht schon von AutoSpread aus Folge 1 – sorgt dafür, dass auch beim Kurvenfahren die Düngermenge zwischen Innen- und Außenbereich exakt angepasst wird. Keine Überdüngung mehr außen, keine Unterversorgung innen – das bringt gleichmäßige Bestände.

Sabine

Das System aus Section Control, FertiSpot, CurveControl und eben MultiSpot arbeitet also nicht nur nebeneinander, sondern tatsächlich synergetisch. So lässt sich Düngerverbrauch in jedem Bereich gezielt steuern und optimieren. Und das ist ein echter Innovationssprung gegenüber herkömmlicher Technik.

Sabine

Wenn wir auf SynCrop schauen, reden wir über eine neue Dimension der Präzision in der Ablage: Hier wird die Ausbringung von Saatgut und Dünger reihenübergreifend synchronisiert, im Dreiecks- oder Blockverband. Was bedeutet das konkret? Wir erreichen eine Standraumverteilung, bei der die Pflanzen zueinander einen optimalen Abstand haben – und zwar auch über die Reihen hinweg.

Jürgen

Ja, das Prinzip dahinter ist einfach, aber wirkungsvoll. Mit SynCrop kann man zum Beispiel den Dreiecksverband wählen: Die Pflanzen stehen wie in einem Versatz, also nicht direkt hintereinander, sondern leicht verschoben zur nächsten Reihe. Der Vorteil: Jede Pflanze hat mehr Platz, kann Licht, Wasser und Nährstoffe besser nutzen. Bodenerosion – gerade in Hanglagen – kann so reduziert werden, weil der Boden schneller beschattet wird. Davon profitieren besonders Kulturen wie Mais im Jugendstadium, weil die Bestände schneller schließen und Unkraut unterdrückt wird. Das wirkt sich direkt auf den Ertrag aus.

Sabine

Das Ganze ist nicht nur Theorie, sondern steckt bereits in der Precea, ab Frühjahr 2026 mit SynCrop-Software. Für die Praxis heißt das: bessere Ressourcenausnutzung, weniger Konkurrenz um Licht und Nährstoffe und ein insgesamt robusterer Pflanzenbestand. Und wie wir’s schon bei anderen AMAZONE-Systemen gesehen haben – Stichwort AutoSpread in Folge 1 – ist diese Abstimmung zwischen Maschine, Saatgut, Dünger und Feldbedingungen der Schlüssel zur Effizienz von morgen.

Jürgen

Wenn wir das alles zusammenfassen: Die Kombination der Systeme – FertiSpot, Section Control, CurveControl und SynCrop – ermöglicht laut AMAZONE bis zu 30 Prozent Düngereinsparung. Das setzt echte Benchmarks, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Wirtschaftlichkeit auf jedem Betrieb.

Sabine

Genau, und weniger Dünger heißt auch weniger Logistikaufwand, geringere Betriebskosten und – man darf’s nicht vergessen – weniger Befüllvorgänge pro Hektar. Das macht’s im Alltag wirklich einfacher. Ein großes Plus außerdem: Durch die gezielte und geringere Ausbringung wird sowohl der energieaufwendige Abbau von Nährstoffen wie Phosphat reduziert, als auch das Gewässer nachhaltig geschützt, weil weniger Nährstoffe ausgewaschen werden.

Jürgen

Hinzu kommt: Das ganze System ist ab Modelljahr 2025 für bestehende Maschinen nachrüstbar. Also auch Betriebe mit einer Precea, die schon ein-zwei Jahre alt ist, können davon profitieren, ohne alles neu zu kaufen. Das ist ein pragmatischer Ansatz für mehr Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der gesamten Flotte.

Sabine

Damit sind wir am Ende dieser Folge. Wir hoffen, ihr konntet einen klaren Eindruck davon mitnehmen, wie Innovation tatsächlich messbare Vorteile bringt – sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaftlichkeit eurer Betriebe. Jürgen, danke dir für die tollen Einblicke!

Jürgen

Danke dir, Sabine. Und danke allen Zuhörern fürs Dabeisein. Bleibt dran – auch in den nächsten Episoden gibt’s wieder spannende Technik und Praxiswissen für eine nachhaltige Landwirtschaft. Macht’s gut!

Sabine

Bis zum nächsten Mal bei AMAZONE ideasforfuture. Tschüss aus Hasbergen – und bleibt innovativ!