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Revolution der Präzision mit AutoSpread

Sabine und Jürgen diskutieren die innovativen Technologien des AutoSpread-Systems und beleuchten, wie es die Präzision und Effizienz von Düngestreuern optimiert. Im Fokus stehen die permanente Streubildüberwachung, die smarte Software und praktische Vorteile für nachhaltige Landwirtschaft. Durch praxisnahe Anekdoten erleben Hörer, was diese Technik im Feld verändert. Dieser Podcast wurde per KI erstellt. Die ursprünglichen Inhalte stammen von Menschen – sie wurden erarbeitet, strukturiert und zusammengetragen.


Chapter 1

Autonome Streuereinstellung – Ein Quantensprung für die Präzision

Sabine

Willkommen zu AMAZONE ideasforfuture. Ich bin Sabine und heute sprechen wir über einen echten Technologiesprung: den autonomen Düngerstreuer ZA-TS 01 mit AutoSpread von AMAZONE. Die zentrale Neuerung ist die permanente Streubildüberwachung in Echtzeit. AutoSpread misst nicht nur die Wurfrichtung, sondern erstmals auch die Wurfweite des Düngers auf dem Feld – also genau dort, wo es wirklich zählt.

Jürgen

Genau, Sabine. Und das ist wirklich ein Meilenstein. Bislang konnte die tatsächliche Wurfweite ja nur im Labor ermittelt werden, auf dem Feld war das immer eine Art Blackbox. Jetzt macht AutoSpread praktisch das ganze Feld zur mobilen Streuhalle. Der Streuer erkennt selbständig, wie weit der Dünger tatsächlich fliegt und passt alle Einstellungen autonom an. Der Landwirt muss gar nicht mehr selbst nachkorrigieren.

Sabine

Das heißt, die Systeme wie ArgusTwin haben ja schon vorher die Wurfrichtung überwacht, aber das volle reale Streubild – also inklusive Wurfweite – ist jetzt erst möglich. Und das Ergebnis, eine sehr präzise Querverteilung der Nährstoffe, ist für die Ertragssicherheit und die Nachhaltigkeit im Betrieb absolut zentral.

Jürgen

Ich kann aus der Praxis ergänzen, wir haben den ZA-TS 01 AutoSpread bei der Testphase unter anderem auf einem Betrieb in Thüringen eingesetzt. Dort war die Zeitersparnis enorm, weil die ganzen manuellen Streutests auf dem Feld entfallen. Und das Streubild war über die gesamte Fläche hinweg deutlich homogener, also keine Über- oder Unterdosierungen – das ist echt ein Unterschied zu früher.

Sabine

Ja, und damit lösen wir zwei der größten Herausforderungen beim Düngen: erstens die Anpassung an unterschiedliche Düngerqualitäten, die ja weltweit immer mehr schwanken. Und zweitens die permanente automome Optimierung direkt während der Überfahrt – keine mehrfachen Einstellungen oder manuelle Prüfungen mehr. Effizienter und nachhaltiger kann man es momentan schwer machen.

Chapter 2

Digitaler Zwilling und Prozesssicherheit – Das digitale Rückgrat der Zukunft

Sabine

Schauen wir uns mal die digitale Komponente dahinter an. Das System ist mit dem AMAZONE Spreader Application Center, kurz SAC, online verbunden – über die cloudbasierte Plattform AmaConnect. Damit wird das gemessene Streubild permanent mit dem digitalen Zwilling aus dem Spreader Application Center abgeglichen. So gibt’s eine Echtzeit-Validierung der Streuqualität direkt während der Anwendung.

Jürgen

Genau. Und wichtig zu wissen: Selbst wenn mal kein Netz verfügbar ist, kann AutoSpread die Funktionen offline weiter gewährleisten. So bleibt die Prozesssicherheit auch dann erhalten, wenn das Mobilfunknetz auf dem Feld mal schwächelt. Die validierten Daten werden einfach synchronisiert, sobald wieder Empfang da ist.

Sabine

Der Vorteil ist, dass damit Fehlfunktionen sofort erkannt werden – etwa defekte oder verschlissene Streuschaufeln. Das System warnt rechtzeitig, bevor Ertragsverluste oder Streufehler entstehen. Das erhöht die Betriebssicherheit und reduziert Kontrollaufwand enorm. Praxistauglich wird’s durch die intelligente Fehleranzeige direkt im Terminal.

Jürgen

Sabine, du kennst die Praxis ja auch gut: Schwankende Qualitätschargen beim Dünger sind ja fast der Alltag geworden.

Sabine

Absolut, auf meinem eigenen Betrieb habe ich das oft erlebt. Unterschiedliche Düngerqualitäten – mal staubiger, mal größere Körner – führen schnell zu Fehleinstellungen, wenn manuell gearbeitet wird. Mit AutoSpread entfällt das komplett: Das System erkennt von selbst die Streuabweichungen und korrigiert die Einstellungen direkt während der Fahrt. Fehleinstellungen oder Nacharbeiten sind passé.

Jürgen

Und die kontinuierliche Prozessoptimierung sorgt dafür, dass nun erstmals alle Features – HeadlandControl, SectionControl, WindControl – optimal als eine Einheit zusammenspielen. SectionControl passt jetzt die Schaltpunkte an die real gemessene Flugweite an und nicht nur an eine Sollvorgabe. Das ist ein echter Fortschritt für Präzision und Ressourcenschonung.

Sabine

Außerdem werden alle Abläufe und Streuqualitäten transparent dokumentiert – für Rückverfolgbarkeit und eine belastbare Nachweiskette. Gerade auf größeren Betrieben bringt das deutlich mehr Sicherheit in den Arbeitsabläufen.

Chapter 3

Innovative Features für intuitive Bedienung und gesetzeskonformes Grenzstreuen

Sabine

Ein weiteres Herzstück ist die neue Softwareoberfläche. Sie ist besonders intuitiv und macht das Grenz- und Grabenstreuen viel einfacher. Man gibt einfach den gewünschten Grenzabstand ein, und die Software übernimmt den Rest – inklusive genauer Verteilung und rechtssicherer Dokumentation. Eine händische Eingabe von Einstellparametern wie Grenzstreudrehzahl oder Mengenreduzierung gehört der Vergangenheit an. Damit wird das bewährte Grenzstreusystem AutoTS im Randbereich noch präziser. Die Aktivierung erfolgt übers Terminal und ist komplett in die Bedienoberfläche integriert. Das sorgt für exaktes und effizientes Grenzstreuen, ohne aufwändige Einstellungen oder Fehlerquellen

Jürgen

Das ist aus Dokumentationssicht ein Quantensprung. Früher war die Einhaltung der Grenzabstände sehr mühsam. Jetzt wird der Grenzabstand nicht nur genau angewendet, sondern auch automatisch auf der As-applied-Karte erfasst, also dokumentiert. Ich habe bei der Beratung erlebt, dass diese automatische Streukarte gerade bei strengeren Umweltauflagen echte Arbeitserleichterung bringt. Die Dokumentation ist lückenlos und die Vorgaben werden sicher eingehalten.

Sabine

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist die Integration von CurveControl in der Düngetechnik.

Jürgen

Ja, diese Technologie gibt’s aus dem Bereich Pflanzenschutz und Sätechnik schon länger – jetzt stellt AMAZONE das erstmals auch bei Düngerstreuern bereit. CurveControl sorgt dafür, dass auch bei Kurvenfahrten die Querverteilung stimmt, Über- und Unterdüngungen werden minimiert, und das Streubild folgt der Fahrspur präzise hinter dem Traktor.

Sabine

Für die Praxis bedeutet das: Auch komplizierte Feldformen oder wechselnde Geschwindigkeiten sind kein Problem mehr. Die Software dokumentiert automatisch jede Anpassung – und das alles im AMATron-4-Terminal übersichtlich visualisiert. Effizienz, Gesetzeskonformität und Bedienkomfort sind im ZA-TS 01 optimal kombiniert.

Jürgen

Das macht die Arbeit leichter, spart Zeit und gibt Investitionssicherheit für die Zukunft. Ich denke, so soll moderne Technik sein. Sabine, vielen Dank für den Einblick!

Sabine

Danke Jürgen. Wir hoffen, die Folge hat Ihnen einen guten Überblick gegeben, wie AutoSpread und die neuen Softwarefeatures das Düngen revolutionieren. Bleiben Sie dabei, beim nächsten Mal gehen wir noch tiefer in die Praxis. Tschüss, Jürgen.

Jürgen

Danke, Sabine. Und danke an alle fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal bei AMAZONE ideasforfuture.