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Effizienz und Innovation mit der Cirrus 8004-2C Grand

Entdecken Sie, wie die neue AMAZONE Cirrus 8004-2C Grand mit innovativen Technologien und cleveren Details die Effizienz im Ackerbau revolutioniert. Von Dreikammerbehältern bis AutoPoint – wir zeigen, was die Zukunft bringt. Dieser Podcast wurde per KI erstellt. Die ursprünglichen Inhalte stammen von Menschen – sie wurden erarbeitet, strukturiert und zusammengetragen.


Chapter 1

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Sabine

Herzlich willkommen zurück zu AMAZONE ideasforfuture! Heute widmen wir uns der brandneuen Cirrus 8004-2C Grand – und ich freu mich riesig, Jürgen, endlich über dieses 8-Meter-Wunder sprechen zu können.

Jürgen

Ja, Sabine, das ist wirklich ein spannendes Upgrade für Großbetriebe und Lohnunternehmer. Die Cirrus 8004-2C Grand erweitert das AMAZONE-Programm der Großflächen-Sämaschinen jetzt um eine 8-Meter-Variante – perfekt für Betriebe, die richtig große Flächen schnell und effizient bearbeiten müssen.

Sabine

Genau. Und das mit Traktoren ab 280 PS – das macht schon Eindruck! Die Maschine ist also ganz klar auf Leistung ausgelegt, aber eben auch auf Präzision und Flexibilität. Das sind ja eigentlich die drei Schlagwörter, die sich durch die gesamte AMAZONE-Entwicklung ziehen, oder?

Jürgen

Definitiv. Vor allem die Flexibilität ist auffällig: Mit der Cirrus Grand kann man verschiedenste Säverfahren nutzen. Ob reines Saatgut, Kombi mit Dünger oder ein Multimix, der Dreikammerbehälter – da kommen wir gleich noch genauer drauf – schafft hier ganz neue Möglichkeiten für unterschiedliche Kulturen und Anwendungen.

Sabine

Ja, was mir dabei besonders gefällt: Effizienz bedeutet bei AMAZONE längst nicht mehr nur Schlagkraft, sondern die intelligente Nutzung von Technik. Das zeigen wir heute an ganz konkreten Beispielen… Aber bevor ich jetzt was vorwegnehme: Jürgen, wie würdest du das Einsatzspektrum bei dieser neuen Maschine zusammenfassen?

Jürgen

Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom klassischen Getreideanbau bis hin zu Spezialkulturen. Durch die konfigurierbaren Reihenabstände und Anpassungen an verschiedene Böden wird für nahezu jede Betriebsstruktur eine passende Lösung geboten. Das ist aus technischer Sicht hochinteressant, weil je nach Bedarf flexibel umgestellt werden kann, ohne, dass dafür zusätzliche Maschinen angeschafft werden müssen.

Sabine

Ja, und das ist vor allem für größere Betriebe und Lohnunternehmen ein echter Effizienzhebel. Viele unserer Zuhörerinnen und Zuhörer haben uns schon zu früheren Episoden zu mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gefragt – hier kommt die Cirrus 8004-2C Grand wirklich ins Spiel.

Jürgen

Ein besonderes Highlight ist auf jeden Fall der neue Dreikammerbehälter. Mit insgesamt 5900 Litern Volumen und drei getrennten Kammern lassen sich bis zu drei verschiedene Produkte präzise und individuell dosiert in nur einem Arbeitsgang ausbringen. Zum Beispiel Saatgut, Dünger und Schneckenkorn – alles zugleich.

Sabine

Oder, wie’s die Praxis zeigt, auch mal Saatgut, Dünger und Mikrogranulat, je nachdem, welche Fruchtfolge – und welche Strategie man fährt. Und dabei kann für jede Kammer ein eigenes Dosierverhältnis gewählt werden, beispielsweise 40:50:10 – also echt flexibel! - Falsch! Das Fett unterlegte muss raus

Jürgen

Dadurch ersetzen mit: Mit der Cirrus lässt sich das sogenannte Single-Shoot-Verfahren umsetzen: Die Produkte werden gemeinsam auf einen Ablagehoriznt in die Säfurche ausgebracht. DIe Düngung als Startgabe mit in die Furche abzulegen steigert die Nährstoffeffizienz und sorgt für ein gutes Wurzelwachstum. Auch die Ausbringung von Schneckenkorn in die Furche schützt beispielsweise junge Rapspflanzen gegen Fraßschäden. Gerade mit Blick auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit – Begriffe, die wir in vielen Episoden schon diskutiert haben – ist das ein echter Vorteil. Wie af der Agritechnica vorgestellt ist es nun auch möglich, Produkte nicht nur im SingleShoot, sondern auch im DoubleShoot über einen zweiten Verteilerkopf auszubringen. Die Produkte können entweder über einen Prallteller auf den Boden aufgestreut oder über einen weiteren Auslass an jedem zweiten Schar ausgebracht werden. Das ist interessant zur Ausbringung von Zwischenfrüchten oder Untersaaten.

Sabine

Und da spielt auch der Smart plus Verteilerkopf eine große Rolle. Der sorgt, aus meiner Sicht, für echte Innovation, weil jede einzelne Saatreihe individuell angesteuert werden kann. So werden in Keilen und Vorgewenden wirklich nur dort Saatgut und Dünger ausgebracht, wo’s auch gebraucht wird – alles über Einzelreihenschaltung. Im vergleich zu einer klassischen Halbseitenschaltung lassen sich so die Überlappungen einer Fläche von ungefähr 5% auf unter 1% reduzieren, was bei Saatgut- und Düngerkosten von 150€/Hektar und einer Säfläche von ca 1000 Hektar/Jahr eine Ersparnis von circa 6000€/Jahr ermöglicht.

Jürgen

Richtig. Das minimiert Überlappungen und spart merklich Inputs ein. Außerdem ist, je nach Frucht, die Möglichkeit vorhanden, einzelne Reihen sogar bewusst zu deaktivieren. Zum Beispiel bei Raps kann im doppelten Reihenabstand gesät werden, um Saatgut einzusparen und dem Raps mehr Platz zu den Seiten zum verzweigen zu geben.

Sabine

Das ist vor allem clever, wenn man über Nachhaltigkeit nachdenkt – weniger Saatgut und Dünger bedeutet weniger Ressourcenverbrauch und, realistisch betrachtet, auch weniger Kosten. Noch ein Punkt: Die Cirrus Grand in 8 und 9 meter Arbeitsbreite bieten jetzt einen zweiten Reihenabstand – 16,6 Zentimeter oder, für Kulturen mit höherem Unkrautdruck, den engeren Abstand von 12,5 Zentimeter. Das ist super, um Unkraut früh zu verdrängen und so den Herbizideinsatz zu verringern.

Jürgen

Genau das. Das System sorgt durch die schnellere Bodenbeschattung dafür, dass Unkräuter gar nicht erst auflaufen. Die Flexibilität und Präzision in der Ausbringung sind damit zentrale Vorteile für Betriebe, die Wert auf nachhaltige Produktion und niedrige Produktionskosten legen.

Sabine

Und das passt auch gut zu den Themen aus unserer letzten Folge, wo’s um Mulchtechnik und Ressourcenschonung beim ProfiMower ging. Hier wird der gleiche Nachhaltigkeitsgedanke weitergedacht – faszinierend, wie das alles ineinandergreift.

Sabine

Jürgen, lass uns auf die Technologien eingehen, die die Cirrus Grand gerade in Sachen Präzision und Komfort auszeichnen. Stichwort AutoPoint – erzähl du doch mal, was es damit auf sich hat?

Jürgen

AutoPoint ist ein automatisches Messsystem. Ein Sensor am Säschar misst die Förderzeit des Saatgutstroms vom Verteilerkopf bis zum Schar. So kann das System die Ein- und Ausschaltpunkte beim Section Control automatisch optimieren, und das sorgt für eine sehr präzise Aussaat – Fehlstellen oder Überlappungen werden dadurch minimiert.

Sabine

Was aus agronomischer Sicht wirklich wichtig ist, weil das bedeutet: weniger doppelte Überlappungen, also bessere Ackerhygiene und gleichmäßigere Pflanzenbestände. Interessant finde ich außerdem, wie das ISOBUS-Terminal in das Gesamtkonzept passt – die komplette Bedienung, sogar das Verstellen von Schardruck und Sätiefe, lässt sich einfach und komfortabel vom Fahrerplatz aus steuern.

Jürgen

Genau, das steigert die Bedienfreundlichkeit im Alltag. Die Fernverstellung ist über das Terminal zugänglich, so dass zum Beispiel Anpassungen der Sätiefe selbst während der Fahrt durchgeführt werden können. Für viele Anwender ein echter Komfort-Gewinn, der Fehlerquellen reduziert und Zeit spart. Das Ganze geh natürlich auch gesteuert über Applikationskarten, was für eine zusätzliche Fahrerentlastung sorgt.

Sabine

Und die TwinTeC plus-Doppelscheibenscharen… Die sorgen für eine sehr präzise Tiefenablage des Saatguts, was gleichmäßige Feldaufgänge unterstützt. Das Matrix-Reifen-System sorgt dann noch für eine streifenweise Rückverfestigung – sehr schön für gleichmäßige Wachstumsbedingungen.

Jürgen

Ein Aspekt, den viele noch gar nicht auf dem Schirm haben, ist der komfortable Straßentransport mit bis zu 40 km/h. Da Straßen immer zu den Seiten abfallen hebt die Cirrus zusätzlich noch die mittleren Reifen aus. Das erhöht nicht nur die Fahrstabilität, sondern schont auch die Reifen gegen Verschleiss. Und am Feldrand ist die Maschine, dank Einzelradaufhängung und 90° Einschlagwinkel des Traktors zur Maschine, sehr wendig. Jedes Rad passt sich bei knappen Drehungen einzeln in Vorfahrtsgeschwindigkeit und RIchtung an. Das schont die Maschine und den Boden.

Sabine

Ich find, man merkt: Viele Details gehen hier Hand in Hand, um einerseits Präzision und anderseits wirklich praxistauglichen Komfort sicherzustellen – das ist bei AMAZONE ja auch immer wieder Thema. Fast wie bei AmaConnect in der Episode 8 – alles muss miteinander und mit dem Nutzer funktionieren.

Jürgen

Wer schwierige oder schwere Bodenverhältnisse hat, kann jetzt optional ein Crushboard und außenliegende Tasträder bekommen. Das Crushboard bricht Kluten, ebnet das Saatbett und ist besonders nach dem Pflügen oder bei grober Vorbearbeitung hilfreich. Die Tasträder an den Außenseiten sorgen dafür, dass die Ausleger ruhig geführt werden und nicht in den Boden eintauchen.

Sabine

Das ist besonders praktisch, wenn’s mal etwas anspruchsvoller wird – oder man auf extreme Bedingungen trifft. Und falls Betriebe lieber auf die Vorwerkzeuge verzichten: Es gibt die Cirrus Grand auch nur mit den Tasträdern vor dem Scheibenfeld. Also da geht Anpassung echt vor Standardlösung!

Jürgen

Zusätzlich gibt’s die Möglichkeit, Hybridantrieb mit Zapfwellen-Aufsteckpumpe zu wählen, falls der Traktor mal weniger Hydraulikleistung hat. Und für Regionen mit feuchter Luft ist die optionale Luftvorwärmung spannend – die erwärmt den Luftstrom um acht Grad, beugt Kondensatbildung vor und verhindert, dass Dünger- oder Beizmittelstaub verkleben.

Sabine

Ganz wichtig: Die ganzen neuen Ausstattungsvarianten sind jetzt auch für die Cirrus Grand mit 9 Meter Arbeitsbreite verfügbar. Das hebt Effizienz und Schlagkraft nochmal auf ein neues Niveau – wie man’s ja auch von AMAZONE als Spezialist für den intelligenten Pflanzenbau erwarten kann.

Jürgen

Das Unternehmen verbindet hier klassische Stärken im Maschinenbau mit innovativen Lösungen, die sich an den realen Herausforderungen im modernen Ackerbau orientieren – Stichwort intelligenter Pflanzenbau. Das passt gut ins große Ganze.

Sabine

Damit sind wir auch schon am Ende unserer heutigen Folge. Wir hoffen, ihr konntet spannende Einblicke in die Cirrus Grand gewinnen. Falls ihr Fragen oder eigene Erfahrungen teilen möchtet: Meldet euch gern. Jürgen, danke dir für den technischen Deep Dive!

Jürgen

Danke auch, Sabine. Wie immer eine gute Zusammenarbeit. Und an alle Hörerinnen und Hörer: Bis zur nächsten Folge, bleibt neugierig – es gibt sicher wieder Neues aus der AMAZONE-Welt.

Sabine

Tschüss zusammen, wir hören uns!